1. und 2. Spiel der 2. Herren

TuS Gohfeld II   –              TuS BaWa IV      8:2

Nach Verbands- und Spielklassenreform im WTTV schlägt die Zweite nunmehr in der 3. Bezirksklasse des Bezirks OWL-Nord auf. Die in der vergangenen Saison mit einem Mittelfeldplatz in der 2. Kreisklasse erreichte sportliche Qualifikation für die 2. Bezirksklasse nahm das Team aufgrund des Verlustes beider Spitzenspieler Markus Meyfeld (1. Mannschaft) und Markus Kammeier (Pause) nicht wahr.

Gäste der Heimpremiere, die zudem die „Feuertaufe“ der neuen, dankenswerterweise von Vereinswirt Fariz Seven gesponsorten Trikots bedeutete, waren die Routiniers um Peter Haublein sen. aus dem Spenger Ortsteil. Nach ausgeglichenen Doppeln (Sieg von Henrik Strathmann/Horst Schroeder, Niederlage von Frank Palm/Lothar Schumacher) schien der Weg zum Heimsieg zunächst einen ungefährdeten Verlauf zu nehmen. Denn in der ersten Einzelrunde gelangen überwiegend deutliche Siege, lediglich Lothar Schumacher, der den urlaubenden Mannschaftsführer Frank Gößling vertrat, benötigte den Entscheidungssatz. Die Gäste gaben sich jedoch bei weitem noch nicht geschlagen und so gingen alle Spiele der zweiten Einzelrunde über die volle Distanz. Nachdem Henrik Strathmann und Horst Schroeder den Entscheidungssatz jeweils für sich entscheiden konnten (nach 1:2- Satzrückstand), unterlag Frank Palm. Somit war es Lothar Schumacher vorbehalten, mit einem 11:9-Erfolg in Satz 5, den Heimsieg perfekt zu machen.

TG Herford III    –              TuS Gohfeld II   8:1

In Bestbesetzung trat das Team von Frank Gößling bei tropischen Temperaturen von über 30 Grad in der traditionsreichen KMG-Spielstätte auf dem Stiftberg an. Während die QTTR-Papierform ein relativ ausgeglichenes Spiel erwarten ließ, musste die Zweite erkennen, dass nicht nur die klimatischen Verhältnisse (die im Normalfall an einem reinen Trainingsabend zu einer ausschließlich „Taktiksitzung“ im Vereinslokal „Rondinella“ geführt hätte), sondern auch die Netze der Heimmannschaft und teilweise auch die größere Bereitschaft des Heimteams, „sich zu quälen“, einem erfolgreichen Auswärtsspiel entgegenstanden.

Bereits die Doppel (Henrik Strathmann/Horst Schroeder und Frank Gößling/Frank Palm) gingen im Wesentlichen chancenlos verloren. In der ersten Einzelrunde brachte lediglich Horst Schroeder mit einem heroischen Sieg im Entscheidungssatz (allein die letzten 4 Sätze gingen in die Verlängerung) Zählbares aufs Papier und nur Henrik Strathmann hatte darüber hinaus bei seiner Niederlage über die volle Distanz (die beiden letzten Sätze 9:11) die realistische Möglichkeit auf eine Ergebnisverbesserung. Damit war der Widerstand des Teams gebrochen und drei weitere deutliche Spielverluste sorgten für die verdiente, wenn auch etwas zu hoch ausgefallene Auswärtsniederlage.

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